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Comics als Fortsetzungsmedium?!

Unter den US-Independentverlagen gibt es einen neuen Trend. TV-Serien, die im TV bereits abgesetzt wurden, und Filme, die schon seit Jahren eine kleine(oder nicht so kleine) Fangemeinde haben, werden in Comicform fortgesetzt. Nun ist dieser Trend zwar nicht so neu, schließlich gab es bereits in den 60ern Comics zu "Star Trek", in den 70ern Comics zu "Star Wars", "Kampfstern Galactica" und in den 80ern Comics zu "Indiana Jones", "Masters of the Universe" oder "Transformers". Aber diese Comics entstanden hauptsächlich während der Zeit, als diese Themen aktuell waren. Die Idee, ein Franchise in Comicform fortzusetzen, nachdem es in Kino und TV bereits beendet war, kam wohl mit den "Star Wars"-Comics von Dark Horse. Dark Horse galt in den 90ern als DER Lizenz-Verlag, denn dort erschienen nicht nur Comics zu SW, sondern auch zu "Godzilla", "Aliens", "Predator", "Indiana Jones", "Terminator" und zu aktuelleren Themen wie "Buffy, the Vampire Slayer". Doch andere Verlage boten kaum Comics zu alten Filmen und TV-Serien.

Erst nach dem Jahrtausendwechsel begann der US-Kleinverlag Dreamwave mit Comics zu der in den USA schon vor über zehn Jahren abgesetzten Zeichentrickserie "Transformers", und der Erfolg dieser Comics war für Mattel wohl auch ein maßgeblicher Grund, die in Japan noch immer mit großem Erfolg laufenden Zeichentrickserien auch in der westlichen Welt wieder zu verbreiten und natürlich auch das dazugehörige Spielzeug zu verkaufen. Auf dieser Auferstehung eines Franchises basiert wohl auch die Idee, einen großen Kinofilm zu produzieren, der diesen Sommer in die Kinos kommen wird.

Doch zuerst deutete man das anders. Man glaubte, die Cartoons der 80er Jahre wären wieder gefragt, und so warf man, neben Comics zum "Masters of the Universe"-Revival, auch noch Comics zu Micronauts und ähnlichen 80er-Kleine-Jungen-Fantasien auf den Markt.

Doch auch die Comics zu alten Horrorfilmen begannen sich hervorragend zu verkaufen. Ob "Nightmare on Elmstreet", "Friday, 13th" oder "Army of Darkness", es wurden immer mehr Franchises in Comicform wiederbelebt.

Und seit einiger Zeit werden auch große Klassiker der TV-Geschichte, die vorzeitig abgesetzt wurden, in Comicform fortgeführt. Ob Greg Wiseman seine Kreation, die "Gargoyles", einer der besten Actioncartoons der 90er, wiederbelebt, oder es im Zuge der Veröffentlichung von Comics zur neuen "Battlestar Galactica" auch noch eine Fortsetzung des einst nie vernünftig beendeten Originals gibt. Auch der vorzeitig von Fox abgesetzte "Buffy" Spin-off "Angel" wird weitergeführt, und offenbar so erfolgreich, dass nun Buffy-Erfinder Joss Whedon selbst bei Dark Horse eine "Season 8" zu seiner eigentlich im TV zur rechten Zeit abgeschlossenen "Buffy"-Saga schreibt. Auch klassische Kinofilme wie "Tron", "Ghostbusters" und "Highlander" fanden inzwischen als Comic ihre Wiederauferstehung.

Ist dieser Trend gut? Wie fast immer lässt sich dieser Trend auf zwei Arten deuten. Negativ könnte sein, dass der Ruf der Comics als niederes Medium wieder gefestigt wird. Doch ich denke, man sollte sich lieber daran freuen, dass so möglicherweise neue Leser auf Comics aufmerksam werden. Und natürlich, dass unsere alten Lieblingsserien und -filme wieder da sind.

Faith manages,

Kai "the spy"

24.3.07 14:02
 


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