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Helden in Helmen - Ultraman & Co.

Schon in den späten 50ern versuchten sich die Japaner an einem eigenen Superhelden fürs Kino. Allerdings geriet "Starman" zu einem ziemlich ideenlosen Schnellschuss, der nur zwei Filmabenteuer bestreiten durfte. Erst in den 60ern, im Zuge des Erfolgs der Kaiju Eiga, erhielten Japanische Superhelden eine eigene und erfolgreiche Richtung. 1966 kreierte Eiji Tsuburaya, der Mann hinter den Effekten der frühen Godzilla-Filme, den Superhelden "Ultraman". Ein gigantischer Außerirdischer, der mit einem Menschen verschmolz und den Kampf gegen riesige Monster aufnahm.

Ultraman war ein imenser Erfolg und ließ weitere Superhelden auf Japans TV-Schirme los. Spectre Man, Mirror Man und Zone Fighter orientierten sich noch sehr stark an dem Konzept aus Ultraman (riesiger Held gegen riesiges Monster), und bemerkenswert ist höchstens Zone Fighter von Toho, der des öfteren auf Godzilla und andere Toho-Monster traf.

Erst mit Kamen Rider von Toei, Anfang der 70er, gab es einen Helden, der nicht bloß ein weiterer Ultraman war. Kamen Rider war normal groß und die Monster, gegen die er kämpfte, waren nur wenig größer. Diese Serie geriet auch recht düster und erwachsen.

Eine weitere, bemerkenswerte Toei-Serie war ab Mitte der 70er Super Sentai. Hier war es ein Team aus Superhelden, welche sowohl gegen normalgroße als auch gegen riesige Monster kämpften. Für den Kampf mit den Monstern, welche auf Dächer spucken können, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren, hatte dieses Team einen riesigen Roboter zur Verfügung. Jedes Jahr präsentiert Toei eine neue Sentai-Serie, jedes Mal mit neuen Charakteren und einem neuen Thema. Die Effektszenen aus Super Sentai werden seit Anfang der 90er für die Amerikanisierte Fassung "Power Rangers" verwendet.

In Deutschland gab es noch nicht viel Tokusatsu zu sehen. Am meisten liefen die Power Rangers, unter Verwendung von Sentai-Material. Kamen Rider durfte in den 70ern in dem Kinofilm "Krieg der Infras"(auch hierzulande auf DVD erhältlich) auch auf Deutschen Leinwänden kämpfen, allerdings handelte es sich um ein Thailändisches Remake unter Verwendung einiger Originalszenen. Außerdem wurde die Serie "Kamen Rider Black" als Szenenmaterial für die kurzlebige Serie "Masked Rider" von Power Rangers-Produzent Haim Saban verwendet. Eine weitere Saban-Serie, "V.R.Troopers", verwendete gleich drei Toei-Serien als Materialquelle. "Beetle Borgs", auch von Saban, basierte ebenfalls auf einer Serie aus dem Hause Toei. Die legendären Shaw-Bros. aus Hongkong drehten in den 70ern einen eigenen Tokusatsu-Film um den Infra-Superman, der in Deutschland unter dem Titel "Invasion aus dem Innern der Erde" im Kino lief und auch bereits auf DVD erschienen ist. Von Ultraman schaffte es nur ein Anime auf den hiesigen Videomarkt. Die Britische Serie "Superhuman Samurai Syber Squad" verwendete Szenen aus Tsuburayas "GridMan" und lief auch im Deutschen Fernsehen. Die einzige Tokusatsu-Serie im Deutschen Fernsehen, die nicht dem westlichen Markt angepasst und mit Amerikanern neugedreht wurde, ist "Winspector" und lief vor vielen Jahren auf Tele 5. Leider ist diese Serie nie auf Video oder DVD erschienen.

22.11.06 20:59
 


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